Phase 3

Anleitung

In der dritten Phase von Rüsseldorf sind fünf Schritte notwendig:

  • Schritt 1: Die Gruppen ringen in der eigenen Gruppe und im Verbund mit anderen Gruppen um Mehrheiten;
  • Schritt 2: Möglicherweise kommt es zu einem Einwohner-/Bürgerantrag für das Jugendzentrum;
  • Schritt 3: In der Ratssitzung werden die Vorschläge der Verwaltung und die Positionen von Mehrheit und Minderheit deutlich gemacht;
  • Schritt 4: Der Rat trifft eine Entscheidung über das Jugendzentrum;
  • Schritt 5: Auswertung des Spieltages (Ausfüllen der Leitfäden und Reflexionsrunde).

Setting

Die dritte Phase steht im Zeichen der Entscheidung im Rat der Stadt Rüsseldorf. Stärker als in den bisherigen Phasen stehen Diskussionen und Absprachen zwischen den Gruppen im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Im Planspiel sollten spätestens jetzt nur noch die Spielrollen agieren. Die Gruppen können hier auch Verträge miteinander abschließen.

Ziele

Die Ziele ändern sich im Laufe des zweiten Tages nicht.

Gruppen

Die Gruppen bleiben im Laufe des Planspiels Rüsseldorf gleich.

Ablauf

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Ablauf der Phase 3:

Zeit Inhalt Aufgaben der Spielleitung Aufgaben der TN Material
15 Min
Sendung von Rüsseldorf-TV   Rüsseldorf-TV berichtet über die Ereignisse des Vormittags  
85 Min Eine Entscheidung wird gesucht Die Spielleitung gibt wenn nötig Hilfen z.B. zum Stellen von Einwohner- und Bürgeranträgen;
Die Spielleitung überwacht die Gruppenkontakte ggf. unter Zuhilfenahme der entsprechenden Formulare;
Die/der Bürgermeister/-in wird erinnert, zur gegebenen Uhrzeit eine Ratssitzung einzuberufen
Die Gruppen versuchen eine Position und Mehrheiten zur Entscheidung über die Einrichtung des Jugendzentrums zu sammeln, sie können dazu Verträge schließen;
Rüsseldorf-TV interviewt die Hauptakteur/-innen und filmt etwaige Treffen;
Bürgermeister/-in beruft die Ratssitzung ein
Leben M 16;
Leben M 17;

Leben M 19
30 Min   Spielleitung beobachtet, verteilt Stimmkarten an die Ratsmitglieder, wobei zu beachten ist, dass die Minderheit eine Stimmkarte weniger als die Mehrheit erhält Bürgermeister/-in leitet Ratssitzung und Abstimmung Leben M 15
45-60 Min. Reflexion Spielleitung verteilt die Reflexionsbögen (M 18), betreut ggf. die Kleingruppenarbeit (Ausfüllen) und leitet anschließend die Abschlussrunde TN füllen in ihren Kleingruppen die Reflexionsbögen erst alleine den ersten, dann gemeinsam den zweiten aus; danach Abschlussrunde im Plenum Leben M 18